"Aufzeichnungen aus dem Virtuellen Untergrund. Russische Literatur im Internet"

Der Februar ist ein schöner Monat für unser Russian-cyberspace-Team: nachdem die erste Nummer unserer akademischen Zeitschrift "The Russian Cyberspace Journal" vor gut zwei Wochen an den Start gegangen ist, erschien diese Woche die von uns kuratierte Ausgabe der Russland-Analysen "Kultura" zum Thema der "Russischen Literatur im Internet". Besonders freut mich daran, dass der politische Schwerpunkt der ersten Nummer unseres eigenen Journals "Virtual Power: Russian politics and the Internet" nun durch Analysen der Kultur und der Literatur ergänzt wird. Neben Artikeln über elektronische Bibliotheken, subversive Dekonstruktionen des klassischen Kanons in der Netzkunst und die spezifische Form des literarischen Blogs in Russland finden sich in der Ausgabe Interviews mit Pavel Protasov (zur Frage der Autorenrechte) und Aleksandr Kabanov (zur lokalen Mythologie des Internet). Einige Kurz-Porträts literarischer Text eröffnen einen direkten Blick ins Geschehen, soweit die Schwierigkeiten der Übersetzung das ermöglichen.Kultura sei ganz allgemein zur Lektüre empfohlen. Einen direkten Bezug zu unserem Thema der Literatur im Netz stellen die Themenausgaben zum russischen Bibliothekswesen und zur Entwicklung der russischen Sprache dar.H.S.

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