Einerseits und Andrerseits
Was die Spatzen alles so ins Netz pfeifen. Die, denen ich folge, werden sich nicht einigen können.
Einerseits …
“Manche Morgen sind schlimmer als andere. Dieser ist noch schlimmer als die.”
Andererseits …
“Was viele für Depression halten, ist in Wirklichkeit nur Mangel an Koffein.”
Dann kommt eine WanderIn des Weges daher …
“я бодра, весела! уже успела отработать 5 часов. и еще почти столько же работы впереди! но у меня ничего не болит и не отваливается!”
… und man fragt sich: Was ist ihr Beruf? Früh, 7:00 Uhr Moskauer Zeit, hat sie bereits 5 Stunden Arbeit hinter sich und noch 5 Stunden vor sich. Gutgelaunt. Fährt sie Metro oder sortiert sie Post? Ist sie vielleicht Wachschützerin? Und wieso verflucht nochmal hat sie so gut Laune?
Da ist mir die hier lieber:
“Wenn ich Leute sehe, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht herumlaufen, ist mein erster Gedanke: Die arbeiten nicht dort, wo ich arbeite.”
Damit ist bereits alles gepostet.
Es ist im Übrigen ohnehin schon lange alles gesagt, was gesagt werden sollte. Vielleicht nur noch nicht von jedem. (Wer spricht?)
“Bin zu verbittert um sinnlos herumzufluchen. Das musste ja mal so kommen.
Danke Leben, du Arsch.”
Ach ja – plötzlich kommt das:
“He Sonne, du alte Rübe, da biste ja mal wieder!”
* * * Nachtrag * * *
Olga twittert:
“Едем в Питер со скоростью 200 км/час. Прикольно”
Da denke ich noch rasch:
“Na Mädel – Hoffentlich ist dies nicht Dein letztes Tweet!”
Einsortiert unter:Alltag, Дневник Tagged: Kommunikation
![]()
Kommentar hinzufügen