Er ist sexuell hyperaktiv
Was typisch sein soll, für kleinen Rassen. Solche Hunde seien von der Evolution aufgrund ihrer Größe derart benachteiligt, so dass ihnen quasi genetisch aufgetragen sei, jede noch so kleine Chance zu nutzen, um Nachkommen zu zeugen. So erklärte es mir Lunas Herrchen, ein Anwalt für Verwaltungsrecht. Wir treffen uns hin und wieder auf einem Berliner Hinterhof zum Fachsimpeln, insbesondere über Hundeerziehung. Und: Es klingt oft logisch, was er sagt. Aber ich habe keine Zeit keinen Bock keine Zeit, die Evolutionsthese zu überprüfen. Mir genügt die Feststellung, dass unser Asterix bei wenig Auslauf in Kombination mit empfundener Zuneigung anfängt zu onanieren. Und sich – witzig-witzig – hierfür bevorzugt irgendeine rechte Hand sucht. So auch die einer Bekannten. Plötzlich fing der kleine Hund an, ihre Hand zu begatten. “Er sieht in dir die Hündin”, war mein Versuch einer Rechtfertigung. “Das war eine Beleidigung” ist die andere Meinung.
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