Julia Timoschenko
Rache ist eine Frage der Ehre
Submitted by RSS Sammler on Di, 09/08/2011 - 23:34Rachsucht ist wesentlicher Bestandteil slawische Mentalität.
Man glaubt als Slawe nicht richtig gewonnen zu haben, wenn einer der Feinde noch lebt. Seit Urzeiten bereits. So ist – nur um ein Beispiel zu nennen – die rachsüchtige Olga eine Heilige der orthodoxen Kirche.
Angekommen
Submitted by RSS Sammler on Di, 09/08/2011 - 23:34“Und, wie bist Du gefahren?”
Eine eher rhetorische Frage. Die aber einen emotionalen Damm brechen lässt.
“Stelldirvor: Bis Koresten hatte ich nur einen Stehplatz. Und der böse Schaffner (sie verwendete die Vokabel “гад” anstelle der Berufsbezeichnung, übersetzt “Stinktier” oder “Schwein”) doch tatsächlich 200,00 Euro für die Fahrt! Was deutlich teurer ist als eine Fahrkarte!
Ukraine vor der Wahl
Submitted by RSS Sammler on Fr, 16/10/2009 - 06:00In drei Monaten – im Januar 2010 – finden in der Ukraine Präsidentenwahlen statt. Präsident Viktor Juschtschneko, der Held der „Orangenen Revolution“ vor fünf Jahren, hat seine Unterstützung in der Bevölkerung deutlich verloren. Das Rennen um das höchste Amt der Ukraine dürfte sich zwischen Premierministerin Julia Timoschenko und dem Gegner Juschtschenkos aus der Zeit der [...]
Über Julia Timoschenko ist bereits viel geschrieben wurden.
Submitted by RSS Sammler on Mo, 13/08/2007 - 06:28
Es gibt einiges an Material, - wichtiges und unwichtiges.
So ist eine kleine Serie möglich.
Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da lebte an den Stromschnellen des Dnipro ein armes Mädchen mit der Mutter. Man nannte es Aschenputtel Julia.
Die arme Julia verbrachte ihre Kindheit in Dnipropetrowsk, am Kirow-Prospekt, im "Haus der Taxifahrer". Dies war eine "Chruschowka", - also ein Haus welches zu Zeiten von Chruschtow hochgestemmt wurde und ein Bautyp, welcher den Bewohnern in der Regel peinlich ist. Und "Haus der Taxifahrer" hieß es deshalb, weil man hier die Mitarbeiter des örtlichen Taxiunternehmens einwies, in welchem Julias Mutter, Ludmilla Telegina, als Einsatzleiterin arbeitete.
Julia Timoschenko gibt an, nie mit Puppen gespielt zu haben. "Die Jungen hatten mehr Freiheiten und waren unternehmenslustiger. Das hat mich angezogen. Ich war kein wildes Kind, aber ihre Spiele haben mir gefallen." *
Sie konnte ihre Schulkleidung nicht ausstehen und ihre mitfühlende Mutter ließ von einer Bekannten ein Kleid schneidern, das zwar der Schuluniform ähnelte, aber doch anders war. Worüber sich die Klassenlehrerin empörte und forderte, dass sich Julia kleiden möge, wie alle anderen Mädchen auch. Aber Julia soll sich wohl durchgesetzt haben, - sie war schon sehr früh eine Rebellin mit Sinn für das Schöne. Nicht zufällig - so scheint mir - ähnelt der Name ihrer Partei "BJUT" sehr dem Anfang einer Schönheit benennenden englischen Vokabel.
In einem Schulaufsatz schreibt Julia: "Ich liebe den Sport. besonders gern spiele ich Tischtennis, laufe Schlittschuh, spiele Volleyball oder Basketball. Ich mag Musik von Bach, Mozart und Strauß. dazu moderne Gruppen wie die Beatles, Manfred Man, Led Zeppelin und andere." **
Julia Timoschenko treibt im Übrigen auch heute noch regelmäßig Sport.
Quellen der Zitate: Popov, Milstein; DuMont-Verlag; Julia Timoschenko; * Seite 52; ** Seite 54;
