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Frischfilm – Das Youtube des Schweizer Fernsehens


Frischfilm – oder das Youtube des Schweizer Fernsehens. Seit ein paar Tagen nehme ich mit ein paar meiner Filme auf dieser Plattform teil, die einen Grimme-Online Award gewonnen hat.

Chris on CNN

Hey, I’m on the CNN website. They wanted to have a foreigners view on Moscow. I’ve said some bad things about the city as well, but when shortening the article they must have cut them out. Well, better than the usual Russia bashing in the foreign media.
Anyway, read yourself (on CNN):
http://edition.cnn.com/2009/TRAVEL/05/05/moscow.localview/index.html
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Sendepause zwischen Belarus und Russland

Zwischen den Regierungen der beiden ?Brudervölkern? herrscht wieder einmal Eiszeit: Moskau verweigert Minsk einen Milliarden-Kredit, dort drehte man dafür im Kabelnetz das russische Fernsehen ab.
Russland Premierminister Wladimir Putin schickte seinem weißrussischen Kollegen Sergej Sidorski zwar heute pflichtschuldig ein Glückwunsch-Telegramm, in dem er zum ?Tag der Einheit der Völker Russlands und Weißrusslands? gratulierte.
Doch damit ist es [...]

Nochmals zu Kasparow

Einigen Reaktionen zufolge könnten meine gestrigen Einlassungen zu Garri Kasparow mißverstanden werden. Daher will ich den m.E. entscheidenden Punkt noch einmal herausstellen: Kasparow ist ein politischer Abenteurer, der außer seiner Putinfeindschaft und einigen Floskeln über Demokratie und anderen Gemeinplätzen kein politisches Konzept anzubieten hat. Er macht erst eine große rhetorische 'Bugwelle' - aber danach kommt nicht mehr viel. Steile Thesen, aber wenig dahinter.Im deutschen Fernsehen war er vor kurzem bei "Beckmann" eingeladen und hat sich dort eher blamiert. Leider ist kein Video der Sendung im Internet verfügbar. In englischer Sprache ist hier eine Aufzeichnung der Charlie Rose Show aus dem Juli 2006 mit Kasparow (und Stephen Cohen) zu sehen:Würde er nicht, gerade auch aus dem Ausland, so sehr hofiert werden, dann wäre Kasparow nur einer unter den zahlreichen skurrilen, um nicht zu sagen exzentrischen Politikern, die es in Rußland auch auf föderaler Ebene gibt. (Der bekannteste davon ist sicher Wladimir Schirinowski.) Ob man ihn freilich mit dieser Rolle aus New York weglocken könnte?

"Chinas Griff nach Afrika"

Gestern hat das ZDF eine sehenswerte Reportage über das chinesische Engagement in Afrika ausgestrahlt (hier auch als Video):"[...]Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat ein globaler Wettlauf um die Märkte und Ressourcen Afrikas begonnen. Während die G8 Staaten um Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung des Schwarzen Kontinents ringen, verdrängt China mit Milliardeninvestitionen und konkurrenzlos billigen Krediten die alten Kolonialmächte aus Afrika.Mit offensiver Entwicklungshilfe, geschickter politischer Taktik und strategischer Partnerschaft sichert sich das Reich der Mitte die Gunst der armen Länder, erschließt sich Rohstoffquellen, Zukunftsmärkte und Einfluss.[...]"Diese Entwicklung ruft in den EU-Staaten seit etwa anderthalb Jahren ernste Besorgnis hervor. Man fürchtet nicht nur den Schaden für die eigene Wirtschaft, sondern ebenso den Verlust des politischen Einflusses in Afrika. Während die Europäer (und Amerikaner) zaudern, handelt China und schafft Fakten. Doch nicht nur die Ostasiaten, auch die Afrikaner verfolgen eine kluge Strategie.Mich haben vor allem die Interviews mit den europäischen Unternehmern und Ingenieuren, die in Afrika tätig sind, beeindruckt. Diese Männer machen klar, daß die europäische Zurückhaltung einer der wesentlichen Gründe für das Vordringen der Chinesen war. Wir, satt und zufrieden, sitzen lieber daheim, halten uns (fast wie in der alten Kolonialherrlichkeit) für den 'Nabel der Welt' und dozieren über "westliche Werte" und/oder die Globalisierung, während letztere von China in die Tat umgesetzt wird - allerdings ganz anders, als die Träumer von der "McDonaldisierung der Welt" geglaubt haben. Dabei müßten gerade die Deutschen, deren Volkswirtschaft nicht unwesentlich vom Export abhängt, in die Offensive gehen. Aber was machen wir? Wir lamentieren darüber, daß die Chinesen den Export unserer 'Werte' nach Afrika gefährden würden. Selbst schuld.Einen positiven Aspekt hat die Debatte über dieses Thema auf jeden Fall. Wohl niemand, der ernstgenommen werden will, wird den multipolaren Charakter der derzeitigen Weltordnung mehr bestreiten können...Foto: ZDF

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