Wirtschaftskrise
Lettland: Finanzkrise fordert ihren Tribut - Geheimdienst aufgelöst
Submitted by RSS Sammler on Fr, 15/05/2009 - 09:00Lukaschenko wirft Russland Marktblockade vor
Submitted by RSS Sammler on Fr, 17/04/2009 - 13:43Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko sagte, er kann sich “keine Zukunft” ohne Russland vorstellen, fordert aber transparente Beziehungen und offene Märkte.
“Wir möchten mehr Klarheit und Transparenz in diesen Beziehungen? Wenn jemand in Russland sagt, Weißrussland drifte von Russland weg, spuckt ihm in die Augen.
Transnistrien bittet Russland um Kredit
Submitted by RSS Sammler on Fr, 17/04/2009 - 13:43Matthias Platzeck über den Besuch in Belarus: “Wunderbare Unordnung”
Submitted by RSS Sammler on Mi, 08/04/2009 - 12:31Die Augen der weißrussischen Staatsmacht sind überall. Da kann selbst ein schnell geschossenes Foto des eindrucksvoll pompösen Präsidentenpalastes schnell zu Ungemütlichkeiten führen. Ein plötzlich heranstürmender junger Milizionär fordert unerbittlich das Löschen der Fotos - “sofort”.
Wirtschaftsentwiklung der Republik Belarus - Eckdaten zur Jahresbilanz 2008
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:34Für das Jahr 2008 war die Aufwärtsentwicklung in nahezu allen Bereichen der belarussischen Volkswirtschaft kennzeichnend.
Trotz ausgebrochener Weltwirtschaftskrise konnte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zulegen. Dabei wurde der BIP-Zuwachs durch die Senkung der BIP-Energieintensität in Höhe von 8,4 % begleitet.
Für das wirtschaftliche Geschehen in der Republik Belarus 2008 waren unter anderem folgende [...]
Über das Treffen der Präsidenten von Belarus und Russland
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Unter Berücksichtigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sollten Belarus und Russland alle im Rahmen der letzten Sitzung des Obersten Rates des Staatenbundes getroffenen Vereinbarungen realisieren. Dies erklärte das belarussische Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Dmitrij Medwedew am 19. März 2009. Er betonte, dass die Wirtschaften beider Länder miteinander eng verbunden seien: [...]
Balanceakt zwischen Russland und der EU
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Die EU hat Belarus eingeladen, am Programm zur Ostpartnerschaft teilzunehmen. Doch was bedeutet dieser Schritt für Belarus? Muss Minsk sich nun entscheiden zwischen dem russischen Nachbarn und der EU?
In dem EU-Beschluss zur Ostpartnerschaft heißt es, Grundlage seien gemeinsame europäische Werte wie Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, aber auch Marktwirtschaft. Das Programm gilt für die sechs ehemaligen [...]
Moskau verweigert Minsk Milliardenkredit
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Russland hat Weißrussland einen Kredit über 100 Milliarden Rubel (2,2 Milliarden Euro) verweigert.
Minsk habe ohnehin schon zu hohe Schulden gegenüber Moskau, sagte ein Sprecher des russischen Finanzministeriums am Dienstag. Es handele sich um einen Staatskredit, den Weißrussland für gegenseitige Verrechnungen beantragt habe.
Arbeiter in Tokmak haben seit Juni keinen Lohn mehr gesehen
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Gestern fand in Tokmak (Oblast Saporoshje) eine Versammlung der ehemaligen Mitarbeiter der OAO (Offenen Aktiengesellschaft) “Jushdieselmasch” statt, die eine unverzügliche Begleichung der Schulden bei den Löhnen und die Anerkennung der Unrechtmäßigkeit ihrer Entlassung durch die Leitung des Unternehmens forderten.
An der Protestaktion nahmen mehr als 500 Menschen teil. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ der Vertreter der Initiativgruppe, Wladimir Iwanow, mitteilte, belaufen sich die ausstehenden Löhne auf etwa 6 Mio. Hrywnja (ca. 530.000 €). “Den Leuten werden seit Juni keine Löhne gezahlt, dabei hatte das Unternehmen bereits vorher Schulden bei den Arbeitern. Parallel dazu wurden Entlassungen in Größenordnungen durchgeführt. Am 15. März hat die Leitung von ‘Jushdieselmasch’ die letzte Gruppe von Arbeitern entlassen, die noch zum Personalbestand des Werkes gehörten. Dabei hat niemand sein ausstehendes Gehalt erhalten!”, sagte Iwanow. Übrigens endeten die Belagerung des Gebäudes der Finanzverwaltung Tokmak und des Eingangs des Unternehmens ohne Resultat.
Am 27. September 2007 hatte das Kabinett der Minister die OAO “Jushdieselmasch” in die Verwaltung des Saporoshjer Oblastrates (69,86%) übergeben, der einen Sanierungs- und Entwicklungsplan für das Unternehmen ausarbeitete und ebenfalls die Verbindlichkeiten gegenüber der Steuer und die Schulden gegenüber den Arbeitern übernahm. Das Werk “Jushdieselmasch” war eines der größten Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes auf dem Territorium der ehemaligen UdSSR. Haupttätigkeit war die Herstellung von Motoren für gepanzerte Technik.
Wie dem “Kommersant-Ukraine“ der Stellvertreter des Vorsitzenden des Saporoshjer Oblastrates, Anatolij Swetlizkij, mitteilte, findet gerade die Suche nach einem Investor statt, der das Unternehmen aus der Krise führen kann. Doch ein Datum für die Begleichung der Schulden gegenüber den Arbeitern des Unternehmens nannte er nicht.
Dieser Artikel wurde uns von unserem Kooperationspartner Ukraine Nachrichten zur Verfügung gestellt.
Russland: 7% BIP- Rückgang im ersten Quartal 2009
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Russlands Bruttoinlandsprodukt sank in den ersten beiden Monaten des Jahres um 8%. Insgesamt wird russische Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres um sieben Prozent schrumpfen.
Bildquelle: rosconcert.com
Das teilte Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina bei der Vorstellung einer neuen Prognose ihres Ministeriums für dieses Jahr gegenüber der Presse mit. Zum Jahresabschluss werde ein Wirtschaftsrückgang um 2,2 Prozent erwartet, so Nabiullina.
“Die Faktoren für den weiteren Rückgang seien die schrumpfende Nachfrage nach Industriegütern und Probleme auf dem Kreditmarkt”.
Maßgebend für einen Wechsel von Rezession zu einem Wirtschaftsaufschwung sei nicht nur die weltwirtschaftliche Situation, sondern auch die Wirksamkeit der Krisenbekämpfungsmaßnahmen der russischen Regierung.
Ukraine: Industrieunion Donbass in der Schuldenfalle
Submitted by RSS Sammler on Di, 07/04/2009 - 19:33Im Jahr 2009 muss die ISD (Industrialnyj Sojus Donbass) 400 Mio. $ an Krediten tilgen (die Gesamtverschuldung des Unternehmens beträgt 3,3 Mrd. $). Experten weisen darauf hin, dass für die Zahlung der Schulden das Unternehmen einige Firmen verkaufen muss.
Das Ende des Jahre 2008 verwandelte sich für die ISD in einen wahren Albtraum. Die Verwirklichung aller Investitionsprojekte in der Ukraine wurde gestoppt, und die Projekte der Modernisierung und Entwicklung der Produktion in den Altschewsker und Dnepr-Metallkombinaten blieben unvollendet. Sergej Taruta erklärte sogar, dass die Unternehmen, welche versuchten Investitionsprogramme für die Entwicklung der Produktion umzusetzen, sich derzeit in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, als diejenigen, welche dies nicht taten. “Das kommt daher, dass sie einen bedeutenden Anteil von westlichen Krediten haben und es gibt ein großer Risiko, dass diese zurückgerufen/zurückgefordert werden”, unterstrich der Vorstandsvorsitzende der ISD.
Bildquelle: bos.dn.ua
Entgegen dem, dass der Vizepräsident des Konsortiums “Industrialnaja Gruppa” (managed das Unternehmen ISD), Alexandr Pilipenko, sofort erklärte, dass die Gesellschaft, ungeachtet dessen seinen Kreditverpflichtungen nachkommen wird, ließ die negative Reaktion der Auditoren nicht lange auf sich warten. Ende November senkte Fitch Ratings ihr langfristiges Rating für den Zahlungsausfall der Gesellschaft “Industrialnyj Sojus Donbass” vom Niveau “B+” auf “B”, den “negativen” Ausblick für das Rating beibehaltend. Diese Prognose wurde mit den Erwartungen der Erlöse und des EBITDA des Unternehmens um 50%, aufgrund der Verringerung der Produktionsmengen und der Preise, auf ein Niveau von 910-950 Mio. $ im Jahr 2009 begründet.
Der Meinung der Agentur nach, wird das Unternehmen begrenzte Reserven bezüglich der bindenden Verpflichtungen bei ihren Bankkrediten (reine Schulden/EBITDA<2,6) im Vergleich zu den Verschuldungsraten am Ende des Jahres 2009 (reine Schulden/EBITDA auf einem Niveau von 2,3-2,5) haben. (По мнению агентства, в результате компания будет иметь ограниченный запас прочности применительно к ковенантам по своим банковским кредитам (чистый долг/EBITDA<2,6) в сравнении с показателями левереджа на конец 2009 года (чистый долг/EBITDA на уровне 2,3-2,5). ) Dabei hob Fitch ebenfalls existierende erwartete Tilgungen von Kreditlinien der Gesellschaft im laufenden Jahr hervor – etwa 400 Mio. $ und schätzte die Gesamtschuld der ISD auf 3,3 Mrd. $. Ausgehend davon drückte Fitch ihre Beunruhigung darüber aus, dass die Banken, welche dem Unternehmen Devisenmittel zur Verfügung stellten, die Kreditlinien der ISD einschränken oder nicht mehr refinanzieren könnten, was die ISD kurzfristigen Risiken bei der Liquidität und der Refinanzierung aussetzen könnte.
Bislang sind die Höhen der Schulddienste der ISD bei den ausländischen Aktiva nicht vollständig klar. Bekannt ist, dass im Jahr 2004 die Gesellschaft für 475 Mio. $ das Metallkombinat Dunaferr mit Schulden von 300 Mio. $ erworben hat. Die polnische Huta Stali Czestochowa wurde von der Gruppe im Jahr 2005 für 379,1 Mio. $ privatisiert. Doch in dem Falle wurde die “Industrialnyj Sojus Donbass” mit einer schweren Schuldenlast der Neuerwerbung in Höhe von 440 Mio. $ belastet und ebenfalls mit Investitionsverpflichtungen von 113 Mio. $ und einem Sozialpaket der Summe von mehr als 200 Mio. $. Fraglos konnte die ISD nach dem Erwerb der ausländischen Aktiva einige Verbindlichkeiten tilgen, doch gibt es dazu keine genauen Angaben.
Dmitrij Choroschun, Senior-Analyst der Investmentgesellschaft “Sokrat”, geht davon aus, dass die Perspektiven für das Jahr 2009 sich für die Gesellschaft nur verschlechtert haben. Obgleich die Gruppe am Anfang des Jahres es vermochte wesentliche Produktionsmengen in ihren ukrainischen Unternehmen zu halten (in Januar-Februar reduzierte das Altschewsker Metallkombinat die Stahlproduktion nur um 21% und das Dnepr-Metallkombinat namens Dzierżyński um 5%), hält der Experte einen möglichen Rückgang des EBITDA von 40-50% für möglich, was 0,8-1,0 Mrd. $ sind. “Sogar wenn die Schulden um 0,5 Mrd. $ gesenkt werden, wird das Unternehmen am Ende des Jahres Relation von Schulden/EBITDA 2,8-3,5 haben. Das ist spürbar mehr als die bindenden Verpflichtungen bei den Bankkrediten, die Fitch erwähnt hatte”, teilte Choroschun seine Meinung mit.
Es müssen Werke verkauft werden
“Falls es notwendig wird, könnten der Gruppe internationale Finanzgesellschaften Hilfe erweisen. Für die Entwicklung und den Abschluss wichtiger Projekte benötigt die ISD, unseren Einschätzungen nach, 100-200 Mio. $ im Jahre 2009”, erzählt Andrej Gerus. Doch, ist eine Anwerbung von neuen Krediten für die Gruppe in den nächsten Monaten äußerst unwahrscheinlich, daher steht das Management der ISD eher davon sich festzulegen, welches Opfer den Kreditgebern gebracht werden wird. Und Varianten gibt es hier viele. Zum Beispiel geht Alexandr Makarow von der Investmentfirma “Altana Kapital” davon aus, dass im Fall einer scharfen Konjunkturverschlechterung auf dem Stahlmarkt die Gruppe versuchen könnte eines ihrer Unternehmen zu verkaufen. “Die wahrscheinlichsten Kandidaten sind Dunaferr und die Huta Czestochowa. Die zweite Variante – der Verkauf von Minderheitsanteilen an der Gesellschaft an einen Investor oder der Versuch eines Börsenganges sogar unter diesen Krisenbedingungen”, sagt der Experte.
Der Senior-Analyst der Investmentgesellschaft “Sokrat” vermutet, dass dafür, um das Niveau der Schuldbelastung bei den schwierigen Bedingungen auf dem Stahlmarkt annehmbar zu halten, die ISD Kontrollpakete eines Teiles ihrer Aktiva verkaufen muss. Der Experte bestätigt, dass eines der Aktiva wahrscheinlich bereits verkauft ist. Die Rede geht von “EnergoMaschSpezStal”, worauf 156 Mio. $ Schulden zum Stand von 30. September letzten Jahres lagen.
Ein anderes Aktiv welches verkauft werden könnte, ist das Denpropetrowsker Röhrenwerk. “Dieses Unternehmen hat für den 28. April die Jahresaktionärsversammlung mit einer sehr interessanten Tagesordnung angesetzt: insbesondere, wird es eine Abstimmung über die Übergabe der Registerführung geben. Das kann auf Verkaufvorbereitungen hinweisen. Wie aus den Mitteilungen zur Versammlung des Dnepropetrowsker Röhrenwerks folgt, wurde eine Neubewertung der Aktiva durchgeführt, was ebenfalls auf einen baldigen Verkauf hinweisen könnte”, sagte Choroschun. Bei der Investmentgesellschaft “Sokrat” betont man, dass das Dnepropetrowsker Röhrenwerk 115,1 Mio. Hrywnja (ca. 10,46 Mio. €) an ungedeckten Verlusten hat und unabhängig davon, wer das Unternehmen kontrollieren wird, wird es in nächster Zeit eine Kapitalspritze der Aktionäre brauchen.
Dafür. dass man die 3,3 Mrd. $ Schulden zurückzahlt oder wenigstens ein annehmbares Niveau der Schuldlast beibehält, könnte die “Industrialnyj Sojus Donbass” gezwungen sein, auch andere Aktiva zu verkaufen, solche, wie das Dnepr-Metallkombinat namens Dzierżyński, das Altschewsker Metallkombinat oder “Altschewskoks”. Der Meinung der Mehrheit der Experten nach, ist der Verkauf von Aktiva der einzige Weg um eine Verletzung der verbindlichen Verpflichtungen bei den Krediten zu vermeiden. So ist es nicht ausgeschlossen, dass sich bald die Karte der Eigentümer der Industrie des Donbass bis zu Unkenntlichkeit wandelt. So könnten eben Schulden zum Hauptmotor des einheimischen Mergers & Acquisitionsmarktes werden.
Dieser Artikel wurde uns von unserem Kooperationspartner Ukraine Nachrichten zur Verfügung gestellt.